18.01.2025
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18.01.2025  
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Verwaltungsgericht Würzburg Beschluss12.12.2012

Allgemeine Hygienemängel in Gaststätte dürfen nicht im Internet veröffentlicht werdenBehörde nicht zur Information über allgemeine Hygienemängel einer Gaststätte ohne Bezug auf bestimmte Lebensmittel berechtigt

Das Verwal­tungs­gericht Würzburg hat auf Antrag eines Gaststät­ten­be­treibers im Wege der einstweiligen Anordnung vorläufig die Veröf­fent­lichung von Beanstandungen der Lebens­mit­te­l­über­wachung im Internet auf der Seite des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebens­mit­tel­si­cherheit untersagt.

Im zugrunde liegenden Streitfall wehrte sich ein Gaststät­ten­be­treiber gegen die Veröf­fent­lichung von Beanstandungen der Lebens­mit­te­l­über­wachung im Internet auf der Seite des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebens­mit­tel­si­cherheit.

Gesetzlichen Voraussetzungen für eine Information der Öffentlichkeit nicht gegeben

Das Verwal­tungs­gericht Würzburg gab dem Mann Recht. Die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Information der Öffentlichkeit seien nicht gegeben, da die Vorschrift des § 40 Abs. 1a Nr. 2 LFGB die zuständige Behörde nicht zur Information über allgemeine Hygienemängel einer Gaststätte ohne Bezug auf bestimmte Lebensmittel berechtige. Die betroffenen Lebensmittel seien konkret zu benennen. Die Prognose, dass ein Bußgeld von mindestens 350 Euro zu erwarten sei und die Bewertung als erheblich eingestuft werden müsse, müsste sich ausschließlich auf Verstöße hinsichtlich dieser konkret benannten Lebensmittel beziehen und dürfte allgemeine Mängel der Betriebshygiene nicht einbeziehen.

Quelle: Verwaltungsgericht Würzburg/ra-online

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