29.10.2026
Urteile, erschienen im September2026
 MoDiMiDoFrSaSo
36 123456
3778910111213
3814151617181920
3921222324252627
40282930    
Urteile, erschienen im Oktober2026
 MoDiMiDoFrSaSo
40   1234
41567891011
4212131415161718
4319202122232425
44262728293031 
Unser Newsletter wird demnächst umgestellt...

Als Nachfolger des erfolgreichen Portals kostenlose-urteile.de werden wir demnächst auch dessen Newsletter übernehmen und unter dem Namen urteile.news weiter betreiben.

Solange können Sie sich noch über kostenlose-urteile.de bei unserem Newsletter anmelden. Er enthält trotz des Namens kostenlose-urteile.de alle neuen Urteilsmeldungen von urteile.news und verweist auch dahin.

Wir bitten für die Unannehmlichkeiten um ihr Verständnis.

> Anmeldung und weitere Informationen
29.10.2026 

Dokument-Nr. 36335

Sie sehen einen Bootssteg, an dem viele Segelboote festgemacht wurden.
Drucken
Beschluss06.10.2026Landgericht Berlin5 StR 375/26
Vorinstanz:
  • Landgericht Berlin, Urteil19.01.2026, 522 Ks 3/25
ergänzende Informationen

Landgericht Berlin Beschluss06.10.2026

Mord auf einer Segelbootfahrt im Kattegat

Einem Mann wurde vorgeworfen seinem Freund auf der Heimreise von einer Regatta über Bord gestoßen zu haben. Die vom Landgericht Berlin wegen Mordes verhängte lebenslange Freiheitsstrafe wurde vom Bundes­ge­richtshof bestätigt.

Der der 5. Strafsenat des Bundes­ge­richtshofs hat die Revision eines Angeklagten zurückgewiesen. Das Landgericht Berlin I hatte den Angeklagten am 19. Januar 2026 wegen Heimtückemordes und Körper­ver­letzung zu einer lebenslangen Gesamt­frei­heits­strafe verurteilt.

Der zur Tatzeit 64 Jahre alte Angeklagten und sein 71-jähriger Freund waren auf der Heimreise von einer Regatta vor der Küste Schwedens. Auf dem Boot gerieten die beiden in einen heftigen Streit, bei dem der Freund über Bord ging. Erst nach etwa einer Stunde und den wiederholten Eingriffen zweier anderer Segler, holte der Angeklagte den Überbord­ge­gangenen zurück auf das Boot. An Bord ging der Streit weiter. Der Angeklagte umklammerte seinen Freund und griff ihn grob an Hals und Gesicht an. Um dem zu entkommen, flüchtete der Freund ins Wasser und ließ sich zum Boot der beiden anderen Segler treiben. Er war sicher, dass der Angeklagte als letzter Mann an Bord das Boot nicht verlassen würde. Dem widersprechend sprang ihm aber der Angeklagte unbemerkt hinterher und näherte sich dem arglosen und erschöpften Freund von hinten. Er drückte ihn mit Tötungsabsicht so lange unter Wasser, bis er ertrank.

Der Bundes­ge­richtshof prüfte das Urteil aufgrund der Sachrüge und einer Verfah­rens­be­an­standung des Angeklagten. Es wurden aber keine Rechtsfehler zu dessen Nachteil gefunden, womit das Urteil des Landgerichts rechtskräftig ist. Die lebenslange Freiheitsstrafe bleibt somit bestehen.

Quelle: Pressestelle des Bundesgerichtshofs

Nicht gefunden, was Sie gesucht haben?

Urteile sind im Originaltext meist sehr umfangreich und kompliziert formuliert. Damit sie auch für Nichtjuristen verständlich werden, fasst urteile.news alle Entscheidungen auf die wesentlichen Kernaussagen zusammen. Wenn Sie den vollständigen Urteilstext benötigen, können Sie diesen beim jeweiligen Gericht anfordern.

Wenn Sie einen Link auf diese Entscheidung setzen möchten, empfehlen wir Ihnen folgende Adresse zu verwenden: https://urteile.news/Beschluss36335

Bitte beachten Sie, dass im Gegensatz zum Verlinken für das Kopieren einzelner Inhalte eine explizite Genehmigung der ra-online GmbH erforderlich ist.

Die Redaktion von urteile.news arbeitet mit größter Sorgfalt bei der Zusammenstellung von interessanten Urteilsmeldungen. Dennoch kann keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit der über uns verbreiteten Inhalte gegeben werden. Insbesondere kann urteile.news nicht die Rechtsberatung durch eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt in einem konkreten Fall ersetzen.

Bei technischen Problemen kontaktieren Sie uns bitte über dieses Formular.

VILI